ARTIST AT RESORT | TERM 22

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Seit Mitte September 2023 erarbeiten im Residenzprojekt Artist At Resort | Term 22 folgende TeilnehmerInnen ihre neuen Projekte, die Präsentation folgt im Dezember 2023. Künstlerische Begleitung und Betreuung erhalten sie dabei durch Bert Gstettner (Gesamtleitung, Mentoring und Kuration) und seine Co-Mentorinnen Inge Kaindlstorfer und Andrea Nagl. 

Werkschau & Performances 7.-9.12.2023, 19.30 Uhr

Sarah Sternat | nicht mehr, als alles
Carla Schuler | ∞ l a n i a k e a ∞
 Ursula Graber | Time is Honey Absage wegen Krankheit 

On Screen | B*BEPPU Eden Video Project, 6 min | B*BEPPU Dance Project, 11 min (Auszug der Bühnenfassung) 

Choreografie: Bert Gstettner | Kamera: Ulrich Kaufmann | Wien 2023 | B*BEPPU >>>

Tanz*Hotel | Resort 1020 Studios in der Zirkusgasse 35, 1020 Wien
Ab 19 Uhr Abendkassa für Restplätze (nur Barzahlung möglich) | ab 19.30 Uhr Performances
Preise: 18 € / 14 € ermäßigt für IGFT, Ö1 Mitglieder, Studierende, SeniorInnen (65+) / 12 € ermäßigt für Steh-/Sitzplätze | Limitierte Sitzplätze, Online-Ticket-Kauf empfohlen.

 Reflexion Mentoring & Produktion von Bert Gstettner Pdf >>>

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PROJEKT 1 | 25 min 

nicht mehr, als alles
Choreografie, Performance, Bühne, Kostüm: Sarah Sternat
Live-Musik: Markus Benjamin Riedler
Mentoring: Andrea Nagl

  
Fotos: Hanna Fasching

 Ich wollte | dass du mir | weil ich dich | dass du nicht | aber dann | warst du fort. (Sarah Sternat, 2018)

Wonach streben wir? Warum halten wir Dinge fest? Wofür verwenden oder verschwenden wir unsere Energie?
 Eines der ersten Ereignisse, für die wir Energie aufbringen unmittelbar nach unserer Geburt, ist die instinktive Suche nach der Brust der Mutter. Wir setzen unseren Körper in Bewegung, wissen noch nicht, warum wir dort hinwollen, aber wir sind wie magisch davon angezogen. Unser Leben ist vom Energieaustausch bestimmt. Wir bewahren, geben weiter, konservieren, um unseren materiellen und immateriellen Fortbestand zu sichern. Aber wie sehen die Konsequenzen aus, wenn wir davon abkommen Dinge festzuhalten, fortzusetzen oder zu erhalten? Wie bewege ich mich weiter, wenn ein Körper in Starre verfällt, die Kraft verendet oder Energieströme abreißen? In einer poetischen choreografischen Erkundung soll gemeinsam mit Markus Benjamin Riedler ein Raum erforscht werden, der in einem Zustand zwischen Ordnung, Überforderung und Auflösung oszilliert.

Sarah Sternat (AT) - Performerin, Bühnenbildnerin und Ausstatterin. Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Klasse für Malerei, Tapisserie und Animationsfilm. Gründungsmitglied des Künstlerkollektivs „Club Fortuna“; diverse Performances, Gruppenausstellungen und Einzelpräsentationen im In- und Ausland. 

www.clubfortuna.net | Instagram

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PROJEKT 2 | 33 min 

∞  l a n i a k e a ∞ 
Konzept, Choreografie, Tanz: Carla Schuler
Musik: Moritz Cizek
Objekt: Alina Huber 
Mentoring: Bert Gstettner 

  
Fotos: Hanna Fasching

Übers Wühlen in der Unermesslichkeit (unter einem farblosen rosa Schatten am Firmament).
Laniakea - hawaiianisch für „unermesslicher Himmel“. 

Etwas und Nichts begegnen einander. Beim Versuch der Festlegung ihrer Realität verflüchtigen sie sich plötzlich. Blut, Atmung, Leben - Flüchtigkeit des Moments und unmittelbarer Hinweis auf eine Realität. Kann man Wirklichkeit falten, dehnen, verbiegen? Wie elastisch ist sie und wie schmeckt ein Gedanke? Welche Geometrie hat ein Traum? Carla Schuler widmet sich in ihrem Projekt dem Versuch einer Annäherung an die Frage, was ist die Wirklichkeit? Sie entwirft eine performative Verhandlung zwischen mehreren Sparten mit verschiedenen Perspektiven innerhalb eines (platonischen) Diskurses.

Carla Schuler (AT) - freischaffende zeitgenössische Tänzerin und Performerin lebend in Wien. Studium der Physik (abgeschlossen 2017). Tänzerisch, performative Zusammenarbeiten u.a. mit Andrea Nagl und Nagl~Wintersberger, und der XTHESIS Kreativkompanie (2010-2013) sowie in eigenen Arbeiten mit KollegInnen unterschiedlicher Sparten. Ihr großes Interesse liegt in der philosophischen, tänzerischen und auch wissenschaftlichen Annäherung und dem Verständnis des Wesens der Natur auch oftmals durch Improvisation und dem in Beziehung setzen zu anderen. Gerade entdeckt sie auch ihre Freude an der Vermittlung von Tanz und der Förderung und Unterstützung von SchülerInnen im Problemfach Mathematik. 

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PROJEKT 3 | Kurzfristige Absage der Performance am 4.12.2023

TIME IS HONEY
Konzept, Performance: Ursula Graber
Mentoring: Inge Kaindlstorfer

 Höher, schneller, besser: und das in allen Lebensbereichen. Höchstleistungen von Körper und Geist werden durch Selbstoptimierungs-Techniken versprochen, erwartet und durch den Kapitalismus erzwungen, der ein ständiges sich Überbieten fordert. Dadurch sollen sich Menschen der globalen Marktwirtschaft und einer Ideologie, die soziale Ungleichheiten zu legitimieren und zu verschleiern hilft, anpassen. Selbstoptimierung kann positiv sein – aber auch leicht zum Wahn werden, dessen Preis Stress, Depressionen und Burnout sind.  Ursula Grabner legt ihren Fokus auf das Zeiterleben in der Arbeitswelt im Hinblick auf Zeitmanagement und seine Auswirkungen auf den Körper und dessen Bewegungen.

Ursula Graber (AT) - studierte an der Anton Bruckner Universität Linz Zeitgenössischen Bühnentanz und Tanzpädagogik sowie an der Universität für darstellende Künste La Manufacture in Lausanne (CH) Contemporary Dance mit Fokus auf Kreation. Sie lebt und arbeitet in Graz und ist immer wieder in Katalonien aktiv. In ihren Tanzperformances behandelt sie Themen wie Feminismus, Sprache und Identität. Ihre Kreationen betrachtet sie stets aus einem soziologischen Blickwinkel, sie zeichnen sich durch Humor, Sinnlichkeit und eine starke Körperlichkeit aus. Sie arbeitet mit verschiedenen Künstlerinnen kollektiv und setzt so ihre Projekte um.

www.ursulagraber.com | Instagram Facebook

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 AAR T*H-TEAM

Künstlerische Leitung und Begleitung, Mentoring: Bert Gstettner 
Co-Menntoring: Inge Kaindlstorfer, Andrea Nagl
Licht, Bühnentechnik: Alexander Wanko
Organisation: Claudia Bürger
Koproduktion: Tanz*Hotel/Art*Act mit den ResidenzkünstlerInnen
 T*H | Artist At Resort - mit finanzieller Unterstützung von: 
Wien-Kultur, bmkoes, Bildrecht GmbH

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PRESSE

"Sowohl die Performerin (Anm.: Sarah Sternat) als auch die Tänzerin (Anm.: Carla Schuler) gehören zu jenen Wiener 'emerging artists', die nicht so ganz in den durchideologisierten Narzissmus-Moralismus-Mainstream passen, der den Tanz immer weiter ins Kleinkarierte manövriert. Inmitten dieses Safe-Space-Biedermeier wirkt die emanzipierte Zeitgenossenschaft der beiden wie Musik aus einer besseren Zukunft." Helmut Ploebst in derStandard >>>

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Konzept & Struktur von AAR (Artist At Resort) >>>

Dokumentation und Videolinks AAR Term 1-21 >>>

ORT / ERREICHBARKEIT

TANZ*HOTEL | RESORT 1020 | ZIRKUSGASSE 35, 1020 WIEN
U1 Nestroyplatz >> Ausgang Rotensterngasse >> 100m bis Zirkusgasse
U2 Taborstraße >> Rotensterngasse >> 300m bis Zirkusgasse >> T*H
T 01 6026945 / 0699 11717971 | office@tanzhotel.at

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