ARTIST AT RESORT | TERM 25
Im Residenzprojekt Artist At Resort | Term 25 erarbeiten drei TeilnehmerInnen ihre neuen künstlerischen Tanz- und Performance-Projekte von Jänner bis Anfang April 2025. In ihrem Arbeitsprozess werden die KünstlerInnen von Bert Gstettner (Gesamtleitung) und seinen Co-Mentorinnen Andrea Nagl und Dorothea Zeyringer begleitet. Herzliche Einladung zu:
Werkschau & Performances
Natalie Campbell | zwischen zwiebeln
Veronika Hösch | We can go to the woods*
Vito Vidovič Bintchende | Of the Seen Body
Termine
DO 03.04., FR 04.04., SA 05.04.2025, 19.30 Uhr
Tanz*Hotel | Resort 1020 Studios in der Zirkusgasse 35, 1020 Wien
Nach jeder Performance gibt es eine von Bert Gstettner moderierte Reflexion und die Möglichkeit für das Publikum mit den KünstlerInnen direkt ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die Performances wird zum Ausklang mit Bio-Weinen am Buffet geladen.
Tickets
Online via T*H Shop @ kupfticket >>>
Wahlpreismodell €20/ €15/ €12 (jeweils begrenztes Kontingent) | freie Platzwahl: Stühle, Bodensitz- oder Stehplätze
Abendkassa ab 19 Uhr für Restplätze nur Barzahlung möglich | 19.30 Uhr Performances
Dokumentation
Programmheft >>> | rfh Außenwahrnehmung AAR Term 25 >>>
Bericht Natalie Campbell >>> Bericht Veronika Hösch >>> Bericht Vito Vidovič Bintchende >>>
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PROJEKT 1
zwischen zwiebeln
Performance, Choreografie, Text, Objekte Natalie Campbell
Sound & Sounddesign Lorenz von Hötting
Mentoring, künstlerische Begleitung Andrea Nagl



Fotos: Hanna Fasching
"zwiebeln hats immer gegeben, hat die omama schön geknüpft einen zopf und aufgehängt."
Die Gemeine Zwiebel (allium cepa) ist eine Pflanzenart der Familie Lauch. Beim Zwiebelschneiden werden Schwefelverbindungen freigesetzt, die unsere Augen reizen und Tränen verursachen. Die Kulturtechnik des Zwiebelschneidens wird von der Großmutter zur Mutter zur Tochter vererbt. An der Matrilinie entlang folge ich den abgeworfenen Zwiebelschalen meiner Familie. Versuche Schicht um Schicht tiefer zu kommen, zu meinen zwiebelschneidenden Ahninnen. Lederhäutig, Gartenerde unter den Fingernägeln. Haben wir einen gemeinsamen Kern?
Natalie Campbell (AUT) arbeitet als transdisziplinäre Künstlerin an den Schnittstellen von Sprach- und Bewegungskunst, als Performerin, Autorin und Tanzpädagogin. Tänzerisch beeinflusst von Axis Syllabus, Contact Improvisation und somatischen Praxen arbeitet sie z.B. mit dem KIT Ensemble Vienna, unterrichtet bei Shake the Break/Impulstanz und performte in Wien und Portugal. Hat zwei eigenständige Veröffentlichungen im Verlag text/rahmen und zahlreiche Beiträge in Magazinen und Anthologien veröffentlicht. Studiert MA Kreatives Schreiben in Klagenfurt und im Teachers Track der Movement Artisans in Berlin.
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PROJEKT 2
We can go to the woods*
Konzert, Recherche, Regie, Kostüm, Video, Objekte und Installation Veronika Hösch
Entwicklung und Performance Ale Bachlechner, Veronika Hösch
Text Ale Bachlechner, Veronika Hösch und Interviewpartner*innen
Komposition Lain Iwakura
Ton Ale Bachlechner, Veronika Hösch
Mentoring, künstlerische Begleitung Dorothea Zeyringer



Fotos: Hanna Fasching
Im Hinblick auf das weltweite Aufkommen nationalsozialistischer Bewegungen untersucht das Performanceprojekt We can go to the woods* Protestgesten von Frauen* gegen nationalistische Bewegungen und hierarchische und hegemoniale Strukturen. Ausgehend von den unbearbeiteten Nachlässen der amerikanischen Anarchistin* Kate Austin (1861-1902), Wiener Anarchist*innen des frühen 20. Jahrhunderts und Interviews mit zeitgenössischen Aktivist*innen versammeln sich in der Performance Frauen*, um für und miteinander ein Archiv von Protestgesten zu performen. Eine nicht-lineare, individuelle Recherche frei nach Ursula LeGuins „Tragetaschentheorie“, die alltäglich-fürsorgliche Gesten von „HALT“ und „halten“ anstelle von Held*innengesten und -geschichten verkörpert. Held*innentaten werden einfach in die Tasche steckt.
Veronika Hösch (AUT) lebt und arbeitet als Künstler*in, Filmemacher*in und Sessionista* in Wien. They beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit Fragen zu prekären Arbeits- und Produktionsbedingungen, Klassismus, Archiven, queeren L(i)ebenswelten von Frauen* und intimen Freund*innenschaften. Der Körper als Archiv wird dabei selbst zur Performance-Bühne: ein kontinuierlicher Ort der Gesten, der darauf abzielt, kulturelle, soziale und ökonomische Bereiche und Hierarchien zu erkunden. Transgenerationale Verkörperungen und deren Prozesse sind reale und spekulative Verhandlungsräume ihrer künstlerischen Arbeit, die in Höschs medialen Installation und Performances sicht- und hörbar werden. They wurden 2017 mit dem Förderungspreis für Bildende Kunst und 2019 mit dem Theodor Körper Preis ausgezeichnet. 2025 hat Hösch das Staatsstipendium für Medienkunst erhalten.
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PROJEKT 3
Of the Seen Body
Choreografie, Tanz Vito Vidovič Bintchende
Sound Ragnheidur Erla Björnsdóttir
Sound & Sound Design Djonni Laser aka Johanna Walleser
Skulptur Kasija Vrbanac Strelkin
Mentoring, künstlerische Begleitung Bert Gstettner



Fotos: Hanna Fasching
Wie verändert sich unser Körper, wenn er beobachtet wird? Zwischen Blicken, Zuschreibungen und Projektionen erforscht dieses Solo die körperlichen Reaktionen auf das „Gesehenwerden“ - im öffentlichen Raum, unter fremden Augen, im digitalen Zeitalter. Bewegung, Haltung, und Haut tragen die Spuren des Blicks in sich. Wer bestimmt, was gesehen wird? Und wer werden wir durch diesen Blick? Welche Zustände von Selbst- und Fremdwahrnehmung können der Blick – oder seine Abwesenheit – in uns auslösen?
Vito Vidovič Bintchende (SLO/AUT) Ausbildung an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main sowie der London Contemporary Dance School. Zeigte seine Choreografien und Cokreationen bei unterschiedlichen Festivals und Platformen wie Share, Choreoloop und Biennale. Als Tänzer Zusammenarbeiten mit Alleyne Dance, Regina van Berkel, Igor x Moreno, Riccardo Buscarini, Marcos Morau, Andrea Constanzo Martin, Caroline Finn, Mathew Robinson und June Campbell Davies. Interdisziplinäre Arbeiten mit dem Burgtheater Wien und dem Arctic Philharmonic Orchestra. 2022 bis 2024 Mitglied der National Dance Company Wales. Seit 2015 lehrt er am Weiterbildungsinstitut Wien.
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AAR PROBENPROZESS








Fotos Vito Vidovič Bintchende, Natalie Campbell von Bert Gstettner | Fotos Veronika Hösch von Dorothea Zeyringer
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PRESSE
"Tanz*Hotel: Zwiebel, Erdäpfel und die Fliege." Ditta Rudle über AAR Term 25
Online via tanzschrift.at >>> oder als PDF >>>
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AAR T*H-TEAM
Künstlerische Leitung und Begleitung, Mentoring Bert Gstettner
Ko-Mentoring Andrea Nagl, Dorothea Zeyringer
Licht, Technik Elijah Steinkellner
Organisation Claudia Bürger
Grafik *)KorneliusTarmann_Design, Judith Rataitz
Video, Schnitt Ulrich Kaufmann
Fotografie Hanna Fasching
Koproduktion Tanz*Hotel/Art*Act mit den ResidenzkünstlerInnen
T*H | Artist At Resort - mit finanzieller Unterstützung von Wien-Kultur, Bildrecht GmbH, Wien Leopoldstadt, bmkoes
Konzept & Struktur von AAR (Artist At Resort) >>>
Dokumentation und Videolinks AAR Term 1-24 >>>
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AAR Term 25 | MINI-Residenz
Im Vorfeld von AAR Term 25 wurde eine Einladung zur AAR MINI-Residenz für eine Choreografie-Recherche an Ruth Burmann vergeben.
Die in Salzburg tätige Tanzpädagogin, Tänzerin und Choreografin Ruth Burmann kommt mit ihrer Kollegin Helena Zwiauer für einen mehrtägigen Research in die T*H Studios. In ihrem Tanzprojekt mit Arbeitstitel "Auf_bruch" geht sie auf "Spurensuche" und recherchiert zu den Themen Hindernisse, Schicksalsschläge und Disruptionen als Quellen von Potenzial, Wachstum und Entwicklung. Daraus wird 2025 eine multimediale Tanzperformance entstehen. Mit zeitgenössischem Tanz, Musik, Schauspiel, Film und Audio-Einspielungen wird die emotionale und physische Reise zweier Protagonistinnen erzählt, die von ihren nächsten Mitmenschen verlassen werden und sich dadurch plötzlich selbst um ihr Überleben kümmern müssen. Die Wiedererlangung von Lebenswillen und Lebenskraft (Resilienz) bilden die Erzählebene der Choreografie.
Ruth Burmann (AUT) studierte Musik- und Tanzerziehung (Schwerpunkt Tanz) an der Universität Mozarteum. Ausbildung an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD). Seit 1999 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Mozarteum und war 1999-2008 am Thomas Bernhard Institut tätig. Als Tänzerin war sie Mitglied der Susan Quinn Dance Company, Robert Wechsler (Palindrom), Beda Percht (Cateracts) Hubert Lepka (Lawine Torren) sowie der Donna Jewell Company. Ihre choreographische Arbeit ist geprägt durch die Zusammenarbeit mit Künstlern und Künstlerinnen wie Frey Faust, Bert Gstettner, Donna Jewell, Susan Quinn und Helmi Vent. Künstlerische und Künstlerisch-pädagogische Projekte führten sie in die USA nach Zypern, Malta und die Türkei sowie nach Deutschland, Tschechien und Taiwan.
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ORT / ERREICHBARKEIT
TANZ*HOTEL | RESORT 1020 | ZIRKUSGASSE 35, 1020 WIEN
U1 Nestroyplatz >> Ausgang Rotensterngasse >> 100m bis Zirkusgasse
U2 Taborstraße >> Rotensterngasse >> 300m bis Zirkusgasse >> T*H
0676 3040246 (Büro) / 0699 11717971 (B.G.) | office@tanzhotel.at

